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Sport- und Outdoorschuhe auf Wachstumskurs

  • Ralf Kerkeling
  • Dienstag | 22. Juni 2021  |  10:25 Uhr
Marktforscher sehen den Sportschuhmarkt mit großem Wachstumspotenzial. Demnach geht es für Sportschuhe bis zum Jahr 2028 konsequent aufwärts.
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Sport- und Outdoorschuhe erfreuen sich großer Beliebtheit.
© Marktmedia24

Über den künftigen Umsatz muss sich die deutsche Sportschuhbranche keine großen Sorgen machen. Das ist ein Ergebnis der Marktforscher von Marketmedia24, Köln, die auf der Basis wissenschaftlicher Methoden Zukunftsperspektiven für zahlreiche Konsumgütermärkte errechnen. Demnach geht es für Sportschuhe bis zum Jahr 2028 konsequent aufwärts. Schon im Corona-Jahr 2020 profitierten „Outdoor“ und „Running“ davon, dass Bewegung an der frischen Luft in Lockdown- und Home-Office-Zeiten zu den wenigen erlaubten Ausgleichsaktivitäten zählten. So legte das Running-Segment 2020 gegenüber 2019 um 2,3 Prozent zu, während der Sportartikelmarkt insgesamt um rund 4,5 Prozent nachgab. Und das Running-Wachstum wird sich fortsetzen, das zeigt der neue „Branchen-REPORT Sport 2021“. Demnach wird Running bis zum Jahr 2028 einen Umsatz von 718 Millionen Euro erreichen können. Daran werden Sportschuhe einen maßgeblichen Anteil haben.

Zwar waren auch die Sportschuhumsätze mit einem Minus von 6,1 Prozent im Jahrvergleich 2020 gegenüber Vorjahr nicht von Rückschlägen ausgenommen. Dennoch zeigen alle Zukunftsberechnungen nach oben. Getriggert vom wachsenden Gesundheitsbewusstsein und trotz, zum Teil auch aufgrund der vielen Corona-bedingten Einschränkungen wie Reisen, Freizeitbeschäftigungen und Homeoffice, ist der Sport stärker ins Bewusstsein der Deutschen gerückt. So hat die Zahl der Läuferinnen und Läufer zahlenmäßig zugelegt. Insgesamt gibt es immer mehr Sport-Einsteiger und diejenigen, die jetzt so richtig sportlich Gas geben wollen.

Marketmedia24 erwartet allein im Trendszenario, welches die zukünftige Marktentwicklung ohne Pandemie-Einfluss beschreibt, für die deutsche Sportschuhbranche bis zum Jahr 2028 einen Umsatz von 1.669 Millionen Euro. Deutlich höher fallen dagegen die Berechnungen im „V-Szenario“ aus. Dieses basiert auf der Annahme, dass der Markteinbruch des vergangenen Jahres schon in diesem, spätestens aber im kommenden Jahr nicht nur ausgeglichen, sondern sogar übertroffen haben wird. Aber auch im „U-Szenario“, das nach der akuten Pandemiephase von einem sanften Re-Start der Nachfrage ausgeht, wird der Sportschuhumsatz schon in diesem Jahr zulegen.

Zwar langsam und verhalten, aber etwa ab 2023 ebenfalls wieder auf Wachstumskurs bewegen sich die Sportschuhumsätze im pessimistischen „L-Szenario“. In diesem Fall werden im Jahr 2028 1.594 Millionen Euro mit Sportschuhen umgesetzt.

Quelle: Marketmedia24

Ralf Kerkeling

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Autor: Ralf Kerkeling

Chefredakteur

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