Dienstag | 28. November 2017  |  09:55 Uhr

Neustart für die FESI

Die FESI-Generalversammlung wählt Frank Dassler zum neuen Präsidenten. Als Generalsekretär sowie dessen Stellvertreter wurden Jérôme Pero und Youri Mercier bestätigt.

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FESI-Generalsekretär Jérôme Pero
© FESI
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Stellvertretender FESI-Generalsekretär Youri Mercier
© FESI

Nachdem sich Alberto Bichi im Oktober als Generalsekretär der europäischen Herstellervereinigung FESI zurückgezogen hatte, um sich neuen Herausforderungen im europäischen Politikbetrieb zu stellen, wurde der Verband interimistisch von Jérôme Pero geleitet. Gleichzeitig hatte FESI-Präsident Luca Businaro damals angekündigt, sich wieder verstärkt um sein eigenes Unternehmen kümmern zu wollen. Zwar wolle er sich weiter im Board of Directors der FESI engagieren, jedoch stellte er das Amt des Präsidenten zur Verfügung.

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Referent Luca Boniolo
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Öffentlichkeit-Referentin Naomi Bar
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Mit der jüngsten Generalversammlung der europäischen Herstellervereinigung wurden nun Jérôme Pero als Generalsekretär sowie Stellvertreter Youri Mercier bestätigt. Ihnen zur Seite gestellt werden Luca Boniolo als Referent sowie Naomi Bar für die Öffentlichkeitsarbeit. Zum Präsidenten wurde Adidas-Chefjustitiar Frank Dassler gewählt, der das Amt bereits bis Ende 2013 innehatte, bevor er zum Präsidenten des Weltverbandes der Sportartikel-Branche (WFSGI) gewählt worden war. Dassler fühle sich geehrt, den Verband für die kommenden zwei Jahre zu führen. Man habe ambitionierte Pläne, die neuen Herausforderungen und Möglichkeiten anzunehmen.

So werde die neue Führung den von der Generalversammlung beschlossenen strategischen Entwicklungsplan umsetzen, der den Verband in eine starke und aktive Lobby-Position bringen soll. Sport und körperliche Betätigung sollen demnach bei den „Entscheidungsträgern als positiver Anstoß für das sich entwickelnde Konsumentenverhalten, die Förderung von nachhaltigem Wachstum, der Schaffung qualifizierter Arbeitsplätze, der Verhinderung von Protektionismus sowie weiterer soziale Integration und Wohlbefinden“ verankert werden. Ebenso wolle man die sportliche Betätigung fördern und zur Wissensplattform für die Branche werden.

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