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Wir brauchen keine Moralpredigten – wir müssen nur richtig kalkulieren!

  • Sonntag | 30. Juni 2019  |  00:00 Uhr
Der Ölpreis wird steigen – und mit ihm die Kosten für synthetische Textilien. Nur Zirkularität kann dies verhindern.
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Zwei Drittel der weltweit produzierten Bekleidung besteht aus synthetischen Fasern – mit steigender Tendenz. Daran werden auch alle Hoffnungen auf nachwachsende Alternativen wenig ändern. Denn es gibt weder ausreichend ungenutzte Anbauflächen für unseren wachsenden Rohstoffbedarf, noch können wir die bereits knappen Wasservorkommen in unseren typischen Anbauländern noch weiter anzapfen. Und eine weitere Intensivierung der Landwirtschaft angesichts von ausgelaugten Böden und Unmengen an Pestiziden und Insektiziden, die auf Baumwollfeldern ausgebracht werden, müssen wir auch ausschließen.

Ein Großteil unserer Textilindustrie wird daher auch in der Zukunft synthetisch sein. Doch damit sind wir einer Rohölindustrie ausgeliefert, die mittelfristig nur eine Richtung kennen wird: steigende Preise. Denn selbst wenn wir die Augen gegenüber der chemischen Bodenbelastung durch Fracking verschließen und bei den enormen Abholzflächen in Alberta wegschauen, auf denen nach Abbau der Teer-Sande über Jahrhunderte kein Baum mehr wachsen wird, so sind die Kosten neuer Erschließungsverfahren bereits jetzt ungemein höher als Bohrlöcher im Wüstensand oder selbst tief auf dem Meeresgrund zu setzen.

Doch wir werden nicht einmal warten müssen, bis bei den fossilen Rohstoffen der Peak-Point – der Zeitpunkt der maximalen Fördermenge – erreicht ist. Denn so langsam dämmert uns, dass wir nur noch etwa 15% der bereits heute weltweit bekannten fossilen Rohstoffvorkommen verfeuern dürfen, um bis 2050 die 2°-Grenze einzuhalten . Wenn der Kampf um die Verteilung dieser Restmenge erst einmal beginnt, wird jedes Barrel dem Meistbietenden angeboten werden – und das wird vermutlich nicht der Garnhersteller sein.

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Während wir aktuell um unsere mageren Margen kämpfen, stehen wir an der Schwelle einer Kostenexplosion, die zwei Drittel unserer Industrie betreffen wird. Und doch schauen wir täglich tatenlos dabei zu, wie tausende Tonnen Alttextilien achtlos weggeworfen werden – Rohmaterialien, von denen zumindest Polyester bereits heute mit technologisch vertretbarem Aufwand wiedergewonnen werden könnte.

Nein, die Kreislaufwirtschaft ist längst keine moralische Frage mehr – obwohl es ausreichend berechtigte Argumente hierfür gibt. Sie wird bereits kurzfristig zur Überlebensfrage, wenn unsere Rohstoffbasis die ersten fundamentalen Erschütterungen sehen wird.

Doch wenn wir bis dahin warten, wird es zu spät sein. Denn die Umstellung auf Textilrecycling ist technologisch nicht schwierig, aber zeitaufwändig. Während die weltweiten Finanzströme sicherlich zeitnah auf das Recycling von Rohstoffen aufspringen werden, sobald sie die darin innewohnenden Chancen erkannt haben, werden wir jeden einzelnen Puzzlestein unserer Supply Chain auseinandernehmen und wieder neu zusammenbauen müssen, damit die neuen Rohmaterialströme nahtlos an unsere bisherigen Lieferantenstrukturen andocken können.

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Bei aller aktuellen Diskussion um soziale und ökologische Mindeststandards sollten wir daher dringend unser Augenmerk auch darauf richten, dass wir ein wichtiges Ziel noch vor uns haben: den Umbau in eine Kreislaufwirtschaft.

Sympatex hat dies bereits getan. Nachdem der Funktionsspezialist in den vergangenen beiden Jahren demonstriert hat, dass die einzelnen Elemente einer textilen Kreislaufwirtschaft bereits heute umsetzbar sind, hat das Unternehmen anlässlich des Copenhagen Fashion Summit angekündigt, bereits im kommenden Jahr die ersten Laminate aus textilen Abfallquellen im Markt anzubieten. Innerhalb der folgenden fünf Jahre soll mindestens die Hälfte des Portfolios umgestellt sein - und bis 2030 soll die komplette Umstellung auf zirkulär gewonnene Rohstoffe abgeschlossen werden.

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Entsprechende Partnerschaften helfen Sympatex, diesen Weg bereits heute zu beschreiten. Denn die notwendigen Bezugsquellen hat sich das Unternehmen durch seine Investition als Pionier-Partner bei WornAgain sowie seine starke Rolle bei Wear2Wear sowie FRIVEP bereits gesichert.

Es ist an der Zeit, dass wir uns als Industrie darauf einigen, bis 2030 den unvermeidlichen zirkulären Umbau fertigstellen zu wollen – bevor in unserer fossilen Basis die Kosten explodieren (#texgocircularby2030). Dann hätte unsere Zulieferindustrie bereits heute eine verlässliche Basis für die Umstellung. Die Papier- und Aluminiumindustrie hat es uns bereits vor Jahrzehnten vorgemacht.

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