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Oberalp wächst & benennt neuen CEO

  • Andreas Mayer
  • Freitag | 18. Mai 2018  |  09:44 Uhr
Nach mehrmonatiger Suche nach einem Nachfolger für Massimo Baratto übernimmt Christoph Engl ab September 2018 die Rolle des CEO am Hauptsitz der Gruppe in Bozen.

Die Oberalp Gruppe hat ihre Eigenmarken Salewa, Dynaft, Wild Country und Pomoca im Bergsportbereich weiterentwickeln können. 2017 freut sich das Unternehmen über ein Umsatzplus von fünf Prozent. Die Südtiroler schließen mit einem Umsatz von 196 Mio. Euro ab. Für 2018 prognostiziert das Familienunternehmen erneut ein Umsatzwachstum von fünf Prozent.

Auch das Geschäft mit den Vertriebsmarken floriert. 2017 hat die Oberalp Gruppe erstmals die Distribution der amerikanischen Marke Under Armour für Italien übernommen und konnte dabei einen Umsatz von knapp 15 Mio. Euro erzielen. Für das Jahr 2018 sind ein Wachstum von 70 Prozent und damit ein Umsatz von 25 Mio. Euro geplant. Im Jahr 2017 wurden bereits vier Monobrandstores in Italien eröffnet, bis zum Ende des Jahres 2018 sollen weitere vier Geschäfte dazu kommen.

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Christoph Engl
© Oberalp/Kottersteger

Nach mehrmonatiger Suche nach einem Nachfolger für Massimo Baratto übernimmt Christoph Engl ab September 2018 die Rolle des CEO am Hauptsitz der Gruppe in Bozen. Nachdem der gebürtige Bozner als Geschäftsführer der Südtirol Marketing Gesellschaft die Einführung der Dachmarke Südtirol und die touristische Vermarktung der Region leitete, war er zuletzt als Managing Director für die Unternehmensberatung BrandTrust in Deutschland tätig.

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Der Salewa Cube in Bozen
© PR

Um die Rolle als eine der führenden Bergsportmarken im Alpenraum zu stärken und die Markenwerte zu transportieren beschließt das Salewa-Management im April 2018, mit einem außerordentlichen Budget in die Markenkommunikation zu investieren. Der zusätzliche Kommunikationsetat von zwei Millionen Euro wird ab Mai 2018 im deutsch- und italienisch-sprachigen Alpenraum, dort wo die Marke ihre Wurzeln hat, eingesetzt. Die so genannte Alp Attack wird für die kommenden drei Jahre umgesetzt. Die Positionierung als Bergsportmarke mit klarem Fokus auf die Zielgruppe des progressiven Bergsportlers gilt dabei als Zielsetzung der Markenführung.

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Autor: Andreas Mayer

Chefredakteur