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Warrior greift in das Fußball-Geschäft ein

  • Freitag | 30. März 2012  |  08:22 Uhr
Warrior Sports, die Teamsport-Abteilung von New Balance, will im Fußball mitmischen und präsentiert in diesen Tagen ihren Vertriebspartnern eine hoch technische Kollektion von Fußball-Produkten, die im Frühjahr 2013 in die Läden kommen sollen.

Als Zielgruppe hat sich Warrior die „jungen Wilden“ besonders unter Teenagern ausgesucht, um sich im Wettbewerb mit den etablierten großen Marken abzuheben. Um das Geschäft voran zu bringen, plant Warrior weitere Überraschungs-Deals im Bereich Sponsoring, wie den unlängst ausgehandelten Vertrag mit dem FC Liverpool. Der legendäre englische Club lief bislang mit den drei Streifen auf, aber anscheinend wurde Adidas ausgestochen. Wie es heißt, soll Warrior den doppelten Betrag als die Herzogenauracher geboten haben. Mit Richard Wright holte sich Warrior vor einem Jahr einen Mann, der sich auskennen dürfte: Der 50-Jährige war ab 1982 einer der ersten Angestellten von Nike, der den Swoosh auf den Fußballplätzen bekannt machen sollte. In den Neunziger Jahren stand er bei Adidas in Lohn und Brot und wechselte später zu Umbro. Auch bei Reebok war er mit der Entwicklung einer Fußball-Linie beschäftigt. Dieses Projekt wurde jedoch eingestellt, als die Firma von Adidas übernommen wurde.

Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 07 / 2012