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Slowenien und Elan stellen sich quer

  • Freitag | 07. Dezember 2012  |  11:07 Uhr
Begunje. Der slowenische Staat ist unzufrieden mit der Entscheidung der Europäischen Kommission, dass Elan eine 2008 erhaltene Kapitalspritze in Höhe von 10 Mio. EUR zurückzahlen muss (SFH Ausgabe 19.20/2012, S. 8) und reichte am 20. November beim Europäischen Gerichtshof in Luxemburg eine Berufung gegen diese Entscheidung ein.

Elan wird laut Leon Korošec (Vorstandsmitglied und Managing Director Winter Sport) ebenfalls dagegen klagen: „Wir geben zusammen mit der Klage auch die Bitte um Stundung ein und dass eine mögliche Auszahlung erst nach der Klageentscheidung in Frage kommt.“ Elan erwirtschaftete 2011 einen Gesamtumsatz von 90 Mio. EUR (Vorjahr: 84 Mio. EUR), wobei die Wintersport-Division von 60 auf 66 Mio. EUR wuchs. Das Werk in Begunje erzielte laut Korošec mit einer Produktion von über 500.000 Paar Ski (mehrheitlich unter der Marke Elan) einen kleinen Netto-Gewinn von 80.000 EUR. Die gesamte Elan-Gruppe verzeichnete jedoch im letzten Jahr einen Verlust von etwas über 1 Mio. EUR. rs

Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 23 / 2012