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Otto-Label Lascana will mit Fachhändlern noch besser ins Geschäft kommen

  • Markus Huber
  • Donnerstag | 17. April 2014  |  13:18 Uhr
Hamburg. Lascana, das Bademoden-Label der Otto-Gruppe, konnte im letzten Jahr ein starkes Plus hinlegen - und will auch im Großhandel weiter wachsen.
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Im Geschäftsjahr 2013/14 (Ende Februar) konnte die Eigenmarke für Bademoden Lascana um 25% wachsen und erreichte einen Umsatz von 93 Mio. EUR. Für das laufende Geschäftsjahr werden Erlöse in Höhe von 100 Mio. EUR angepeilt.

Der Umsatzsprung wurde unter anderem durch den Markteintritt in Russland bewerkstelligt, aber auch durch organisches Wachstum: So soll der Umsatz in den eigenen Filialen flächenbereinigt um 15% gestiegen sein.

Gleichzeitig sucht Otto über den Großhandel den Schulterschluss mit anderen Händlern in Deutschland und künftig auch in Österreich und der Schweiz. Neben Deutschland ist die Brand im Handel in Frankreich, den Niederlanden und Großbritannien aktiv. Im abgelaufenen Fiskaljahr konnten 275 neue Flächen (+65%) bei europäischen Händlern eröffnet werden - wobei auch die Partnerschaft Ottos mit der Intersport eine Rolle spielte.

Die Shop-in-Shops gibt es nicht nur für die Eigenmarke Lascana, sondern auch für die Lizenzlabels Marie Claire, Jette und Buffalo. Lascana - erst 2006 gegründet - ist mit dieser Strategie nach eigenen Angaben drauf und dran, die Marktführerschaft in Deutschland im Bademoden-Segment zu übernehmen. Im Versandhandel sieht man sich bereits als Branchenprimus. mh

Autor: Markus Huber

Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 8-9 / 2014