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Licht und Schatten bei Geox

  • Reinhard Schymura
  • Donnerstag | 15. März 2012  |  12:48 Uhr
Montebelluna. Der italienische Sportausrüster Geox fasste im Geschäftsjahr 2011 mit einem Gesamtumsatz von 887,3 Mio. EUR (+4,4%) wieder Fuß, nachdem im Vorjahr noch ein Minus (+1,7%) zu verbuchen war.

Aber Umsatz ist nicht alles: Der Nettogewinn schrumpfte weiter und kam nur auf 50,2 Mio. EUR, nachdem 2009 noch 66,7 Mio. EUR und 2010 noch 58 Mio. EUR winkten.

Umsatzmäßig lag Footwear mit insgesamt 754,7 Mio. EUR (+3,1%) im Rennen. Bekleidung legte auf 132,4 Mio. EUR (+12,1%) zu. In Europa (Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Benelux, Spanien, UK und Skandinavien) erholten sich die Umsätze mit 371,6 Mio. EUR (+4,4%), nachdem sie im Vorjahr auf 355,8 Mio. EUR (-6,3%) abrutschten. Doch der weltweite Fachhandel schwächelte mit 486,8 Mio. EUR (-2,2%) erneut gegenüber dem Vorjahr, als noch 496,8 Mio. EUR (-10,3%) erwirtschaftet wurden. Dagegen wuchsen die Umsätze in den Franchise-Geschäften weiter auf 187,5 Mio. EUR (+24,3%) und den eigenen Läden (DOS) auf 212,8 Mio. EUR (+5,2%). Geox-Gründer und Chairman Mario Moretti Polegato will im Jahr 2012 weitere 100 Monomarken-Geschäfte eröffnen. rs

Autor: Reinhard Schymura

Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 05 / 2012