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Head gelingt Aktienrückkauf am Ende doch

  • Markus Huber
  • Mittwoch | 23. April 2014  |  12:07 Uhr
Amsterdam. Am Ende konnte Head N.V. eigene Aktien doch noch zurückkaufen. Nach drei gescheiterten Anläufen eines bedingten Angebots an die Aktionäre, kam der Sportartikel am Ende mit einem unbedingten Angebot durch.
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Auf das unbedingte Angebot vom 28. März sprangen Aktionäre an und verkauften über 14,9 Millionen Wertpapiere für 1,60 EUR das Stück. Bezahlt wird das Paket im Wert von rund 23,8 Mio. EUR aus den Zahlungsmittel-Reserven der Gesellschaft.

Dabei konnten die Zahlen für das Geschäftsjahr 2013 durchaus überzeugen: Der Gesamtumsatz stieg um 4,5% auf 358,7 Mio. EUR, wobei das stärkste Plus mit 12,3% von der Bekleidung auf 6,6 Mio. EUR herrührte. Auch Wintersport war gar nicht schlecht: Hier legte Head um 9,1% zu und erreichte knapp 160 Mio. EUR. Schlägersportarten steigerten sich um 1,8% nur unwesentlich und erreichten Erlöse von 144,8 Mio. EUR.

Das bereinigte Betriebsergebnis konnte von 10,1 Mio. EUR im Vorjahr auf über 12,4 Mio. EUR hochgeschraubt werden. Das entpricht einem Anteil am Umsatz von 3,4% (2012: 2,9%). Im selben Zeitraum sank die Netto-Verschuldung von knapp 53,6 auf 53,3 Mio. EUR. mh

Autor: Markus Huber

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 8-9 / 2014