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Go Sport stagniert in Frankreich und wächst in Polen

  • Dienstag | 29. Januar 2013  |  09:31 Uhr
Go Sport, die große französische Sportkette, verbuchte für das vierte Quartal des Geschäftsjahres (Ende Dezember) einen Umsatzrückgang um 5% auf 162,2 Mio. EUR.

Das entspricht einem währungs- und flächenbereinigten Rückgang um 4,2%. Die schwächeren Verkäufe in der Schlussphase des Jahres führten zu einem leichten Rückgang der Erlöse um 0,7% auf 675,6 Mio. EUR für das Gesamtjahr 2012. Bei vergleichbarer Fläche und konstanten Währungen stieg der Umsatz um 0,7%. Dies war einer erfreulichen Entwicklung der konzerneigenen Kette Courir und der Entwicklung in Polen geschuldet.

Das Abschneiden im vierten Quartal war besonders für die Go Sport-Läden in Frankreich enttäuschend, die ihre Bücher mit einem Umsatzminus von 7,4% auf 106,4 Mio. EUR schlossen. Auf vergleichbarer Basis ist das ein Einbruch um 5%. Zwar liefen die Abverkäufe bei Running-Produkten zufriedenstellend, doch insbesondere im Dezember litt die Kette unter der gedämpften Konsumfreude der Franzosen.

Im selben Zeitraum ließ auch die Performance-orientierte Kette Courir um 2,3% (flächenbereinigt: 4,6%) Umsätze liegen und landete bei 42,3 Mio. EUR. Das Gesamtgeschäft des Konzerns in Frankreich schrumpfte um 6,3% (bereinigt: 4,9%) auf 149,1 Mio. EUR.

In Polen hingegen blühten die Erlöse um 18,4% auf und erreichten 12,3 Mio. EUR. Währungs- und flächenbereinigt lag das Plus immerhin noch bei 5,4%. Zurückzuführen ist das erfreuliche Ergebnis auf erfolgreiche Aktionen im Weihnachtsgeschäft und den starken Ausbau des Outdoor-Segments bei der Sortiments-Zusammenstellung. Rechnet man Franchise-Nehmer in anderen Ländern hinzu, stieg der Gesamtumsatz außerhalb Frankreichs im vierten Quartal um 12% insgesamt und um 5,4% bereinigt auf 13,2 Mio. EUR.

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 03 / 2013