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Für den Hanwag-Konzern führt die Kurve steil nach oben

  • Markus Huber
  • Mittwoch | 23. Februar 2011  |  12:30 Uhr
Stockholm. Fenix Outdoor, der schwedische Mutterkonzern von Fjällräven, Hanwag und Primus, konnte im Geschäftsjahr 2010 (Kalenderjahr) um 20% auf gut über 152 Mio. EUR Umsatz wachsen.

Der operative Gewinn sprang um 46% auf 28,8 Mio. EUR, der Nettogewinn gar um 49% auf 19,3 Mio. EUR.

Den Löwenanteil des Umsatzes macht das Großhandels-Geschäft aus, dessen Netto-Umsätze um 19% auf über 109 Mio. EUR anschwollen. Akquisitionen, namentlich die der amerikanischen Accessoires-Marke Brunton, trugen 14% zum Plus bei. Der operative Gewinn stieg im Marken-Business um 38% auf 24,7 Mio. EUR. Der stärkste Einzelmarkt bleibt für die Nordländer unverändert Deutschland. Die USA konnten signifikant zulegen, nicht nur wegen der Übernahme von Brunton, sondern auch aufgrund einer positiven Entwicklung der Marke Fjällräven.

Der eigene Einzelhandel der Gruppe, die schwedische Fachhandelskette Naturkompaniet, profitierte von einem guten Geschäftsklima in Schweden und zeigte sich erneut renditestark: Der Umsatz stieg flächenbereinigt um 21% auf 45,5 Mio. EUR, der operative Gewinn aber um 51% auf 7,5 Mio. EUR, da die Kostensteigerungen mit der prächtigen Umsatzentwicklung nicht Schritt halten konnten. mh

Autor: Markus Huber

Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 05 / 2011