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Erhard Sport ist gerettet

  • Reinhard Schymura
  • Montag | 02. September 2013  |  12:19 Uhr
Burgbernheim. Der insolvente mittelfränkische Sportgeräte-Hersteller Erhard Sport International GmbH & Co KG ist seit Montag aus dem Schneider: Erwerber ist die neugegründete Erhard Sport International GmbH, eine Tochtergesellschaft der Deutschen Mittelstandsholding GmbH (DMH).

„Durch den Verkauf erhält Erhard Sport wieder eine stabile und langfristige Perspektive“, erklärte Insolvenzverwalter Joachim Exner von der Kanzlei Dr. Beck & Partner (Nürnberg). Von den zuletzt 173 Mitarbeitern konnten die Arbeitsplätze von 131 Angestellten gesichert werden. Auch der Standort in Burgbernheim bleibt weiter bestehen, betonte Exner, der den gesamten Geschäftsbetrieb im Rahmen einer übertragenen Sanierung an die DMH mit Sitz in Frankfurt am Main verkaufte.

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„Der Investor kennt die Branche gut, ist sanierungserfahren und hat für das Unternehmen und den Standort ein sehr überzeugendes Konzept vorgelegt“, so Exner. Der Erwerber wolle die Kernkompetenzen von Erhard Sport, das Objektgeschäft, die Produktion und den Vertrieb von Sportgeräten beibehalten und langfristig ausbauen. Dazu soll auch die bereits im Rahmen der vor-insolvenzlichen Restrukturierungsmaßnahmen eingesetzte Geschäftsleitung unter Clemens Weigand an Bord bleiben und das Unternehmen weiter führen. Zuletzt lag der Jahresumsatz bei rund 27 Mio. EUR. rs

Autor: Reinhard Schymura