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Décathlon: Shops wachsen schneller als der Umsatz

  • Markus Huber
  • Dienstag | 15. April 2014  |  11:59 Uhr
Villeneuve-d'Asq. Der französische Konzern Oxylane mit seiner Handelskette Décathlon baute sein Filialnetz 2013 kräftig aus. Das Umsatzplus hinkte der Expansion allerdings etwas hinterher.
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Dasselbe Logo, eine andere Schrift: Im weltweiten Geschäft mit Sportartikeln ist Décathlon vermutlich einer von nur drei wirklichen Global Playern - neben Foot Locker und Intersport.

Im vergangenen Jahr erreichte Oxylane einen Netto-Umsatz von 7,4 Mrd. EUR, was einem Plus von 6,1% gegenüber 2012 entspricht. Im Vorjahr lag der Zuwachs noch bei 7,2%. Bereinigt nach Fläche und Währungen konnte die Gruppe in den beiden letzten Jahren um jeweils 1,3% zulegen.

Dabei gestaltete sich der Ausbau des Filialnetzes zügiger als der des Umsatzes: 2013 konnte der Konzern 74 weitere Geschäfte öffnen und erschloss sich mit zwei Läden in Bulgarien seinen 20. Markt weltweit. Bei Weitem das wichtigste Absatzland bleibt Frankreich mit einem Umsatzanteil von 41,8% und 258 Verkaufspunkten - drei mehr als in 2012. Darauf folgen Spanien mit 100 Shops (+2) und Italien mit 89 (+4).

Deutschland rangiert auf der Liste der wichtigsten europäischen Märkte - was die Zahl der Stores anbelangt - bereits auf dem sechsten Rang hinter den drei genannten Ländern sowie Polen (33) und Portugal (22). Mit Jahresende 2013 wehte die blaue Fahne über 21 Fachmärkten in Deutschland, was ein Plus von drei Geschäften gegenüber 2012 bedeutet.

Weltweit rangiert der deutsche Markt auf der Décathlon-Landkarte auf Rang sieben: In China gibt es bereits 80 Shops (hier eingeschlossen Taiwan mit vier Verkaufsstellen). Im letzten Jahr zelebrierten die Franzosen im Reich der Mitte 25 Neueröffnungen. mh

Autor: Markus Huber

Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 8-9 / 2014