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Columbia kratzt die Kurve

  • Markus Huber
  • Mittwoch | 02. Februar 2011  |  06:50 Uhr
Portland. Columbia kann endlich wieder positive Zahlen vermelden: Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010, legten die Amerikaner um bemerkenswerte 19% zu und erreichten einen weltweiten Umsatz von fast 1,5 Mrd. USD.

Im vierten Quartal war der Zuwachs mit 28% noch stärker: Von Oktober bis Dezember sammelten die Amerikaner 457,3 Mio. USD ein. ­Positive Einflüsse auf dieses Wachstum durch Währungseffekte schätzt Columbia als geringer als 1% ein.

Nach Regionen konnte der Konzern 2010 überall wachsen: Die USA schafften ein Plus von 20%, Lateinamerika und Asien von 30%, das traditionell starke Kanada von 10%. Besonders erfreulich nach einer langen Durststrecke sind Europa, der Nahe Osten und Afrika (EMEA) mit einem Plus von 13% auf 222,4 Mio. USD. Damit steuert EMEA zwar nur etwa 18% zum globalen Umsatz bei, profitiert aber trotzdem von maßgeblichen Investitionen in Produktentwicklungen wie OmniHeat und kann den Abwärtstrend der letzten Jahre in die umgekehrte Richtung lenken.

Im Hinblick auf das Marken-Portfolio konnte das Schwergewicht Columbia mit einem Wachstum von 18% auf 1,26 Mrd. USD nicht ganz so punkten wie Mountain Hardwear: Die Edelmarke brachte 121,9 Mio. USD auf die Waage und legte um 21% zu. Durch eine geschickte Neupositionierung als ­Lifestyle-Marke schaffte der Warmschuh-Spezialist eine Steigerung um 48% auf 89,7 Mio. USD. mh

Autor: Markus Huber

Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 03 / 2011