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Amer Sports forciert eigene Geschäfte auf breiter Front

  • Reinhard Schymura
  • Freitag | 29. Juli 2011  |  06:21 Uhr
Helsinki. Die finnische Amer Sports will ihre Markenprodukte künftig über eigene eCommerce-Plattformen selbst vertreiben.

Nach zwei gelungenen Pilotprojekten für Salomon und Suunto in Frankreich werden neue Webstores in Europa und Nordamerika eingerichtet. Die Sport-Finnen sehen diese Schritte „als optimale Ergänzung ihrer herkömmlichen Distributionskanäle" neben dem Sport-Fachhandel. Damit soll den Konsumenten die Möglichkeit gegeben werden, mit den Marken direkt zu kommunizieren und „auch solche Produkte der jeweiligen Kollektionen zu erwerben, die über den Fachhandel nur schwer oder gar nicht erhältlich sind". Heikki Takala (Foto), CEO von Amer Sports, spannt einen großen Bogen: „Über unsere Webstores können wir das Produkt-Portfolio unserer Marken in seiner ganzen Vielfalt und Qualität darstellen. Darüber hinaus eröffnen sich uns neue Möglichkeiten, Marketing-Stories umfänglich und multimedial zu präsentieren und damit den Bekanntheitsgrad der Amer-Marken nachhaltig zu erhöhen." Vom gesteigerten Bekanntheitsgrad soll dann auch der Sport-Fachhandel profitieren. Außerdem plant Amer Sports seine gesamten Direktverkäufe zu steigern: 10% vom Umsatz sollen online wie auch stationär erwirtschaftet werden. Bis Ende März 2011 zählten die Finnen weltweit 159 Brandstores. rs

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Autor: Reinhard Schymura

Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 17 / 2011