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Wende im Sportartikel-Handel

  • Hildegard Suntinger
  • Donnerstag | 15. März 2012  |  13:28 Uhr
Wien. Nach Jahren des Wachstums musste der österreichische Sportartikel-Handel 2011 erstmals ein nominelles Minus von 0,2% hinnehmen.

Aufgrund der hohen Inflationsrate lag das reale Minus bei 3,7%. Der österreichische Sportartikel-Handel setzte 2011 einen vorläufigen Wert von 1.455 Mio. EUR netto um. (Quellen: Statistik Austria, KMU Forschung Austria). Der Rückgang wird insbesondere dem vierten Quartal zugeschrieben, in dem der Branchensieger des Jahres 2010 unter den milden unwinterlichen Temperaturen und dem mangelnden Schneefall litt. Der Sportartikel-Handel musste demnach von September bis Dezember ein nominelles Minus von 5,5% und ein reales Minus von 6,7% hinnehmen. Noch schlechtere Ergebnisse erzielte nur der Schuh-Fachhandel mit einem nominellen Minus von 4% und einem realen Minus von 10,9%. Die Umsatzentwicklung im gesamten stationären Einzelhandel lag 2011 unter den Vorjahren. Der Gesamtmarkt wies zwar ein nominelles Wachstum von 1,2% aus. Bedingt durch den Preisanstieg musste jedoch ein reales Minus von 1,7% hingenommen werden. su

Autor: Hildegard Suntinger

Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 05 / 2012