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Traditionshaus macht Ostern zu

  • Selma Özakin
  • Freitag | 30. März 2012  |  07:53 Uhr
Markdorf/Bodensee. „Nach 145 Jahren am Standort Markdorf/Bodensee müssen wir unser Traditionshaus bedingt durch fehlende Nachfolge schließen“, bedauert Wilhelm Guldin (61), der 1978 zusammen mit seiner Ehefrau Marlies das Geschäft Spiel + Sport Guldin übernahm.

Die Wurzeln reichen zurück bis 1867, als dessen Ur-Großvater Wilhelm Guldin damals nach 12-jähriger Dienstzeit als Regiments-Sattlermeister eine Sattlerei eröffnete. Der heutige Inhaber, bereits der „zweite“ Wilhelm jun., ging bei Helle-Müller (Überlingen) in die Sportkaufmann-Lehre und legte 1968 die praktische Gehilfenprüfung bei Sport-Kratt (Radolfzell) ab. Danach absolvierte er mehrere Lehr- und Praxisjahre unter anderem bei Sport Sohn (Neu-Ulm), Bohny (Freiburg) und Sport Scheck (München). Seit 1982 ist Spiel + Sport Guldin Mitglied der Intersport. 1999 erfolgte ein Komplett-Umbau und 2004 wurde das Obergeschoß erneuert. Seine Söhne Stefan und Thomas integrierten 1997 die bis heute erfolgreiche Snowboard-Abteilung „Boarderpoint“, entschlossen sich jedoch andere Berufswege zu gehen. Derzeit sucht Guldin für sein Geschäft (300 qm Verkaufsfläche und 120 qm Lager) einen Pächter/Mieter. rs

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Autor: Selma Özakin

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 07 / 2012