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Standortsicherungs-Politik der Intersport Österreich

  • Hildegard Suntinger
  • Mittwoch | 02. Februar 2011  |  07:02 Uhr
Wels. Im Januar 2010 sprach die Intersport Österreich erstmals über den bevorstehenden, dramatischen Generationswechsel und den damit verbundenen Nachfolgeproblem.

Gegen­über sportFACHHANDEL schilderte der 65-jährige Bregenzer Händler Chris­tian Lingenhöle damals seine Situation (SFH Ausgabe 1/2010, S. 14): Jetzt steht fest, dass sein 500 qm-Shop per 1. September 2011 in den Besitz der Zentrale übergehen wird. „Vorübergehend“, wie Intersport-Sprecher Chris­tian Mann betont. Die Zentrale habe ein Interesse, die vorhandenen Stand­orte zu sichern und springt ein, wenn sich adhoc kein bestehendes Mitglied findet.

Im Fall des Standortes Neunkirchen (Niederösterreich) hat sich die Strategie jedoch eher als Notlösung denn als eine Beseitigung des Generationswechsels bewährt: Der Shop wurde Anfang 2010 von der Zentrale aufgrund des Konkurses von Beatrix und Martin Dvorak übernommen und per 1.9.2010 an das steirische Mitglied Harald Tscherne weitergegeben. Für Tscherne ist dies der fünfte Intersport-Standort. Weiterhin ist die Intersport Österreich bestrebt weiße Flecken auf der Landkarte zu besetzen. Im Herbst 2011 sollen fünf neue Shops in der Größe von 1000 bis 1500 qm in Bezirkshauptstädten am besten in Fachmarkt- und Einkaufs-Zentren eröffnet werden. su

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Autor: Hildegard Suntinger

Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 03 / 2011