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Sport Sperk schafft mehr Erlebnis im Katalog und in den Geschäften

  • Nicolas Kellner
  • Donnerstag | 22. September 2011  |  11:57 Uhr
München. Sport Sperk, zwölf Geschäfte, neuer Katalog und größtes Mitglied der Sport 2000, gibt Gas: Soeben öffnete die Münchner Filiale im Einkaufszentrum PEP nach Umbau.

Auf 600 qm wurde mit Hilfe von Ladenbau-Spezialist Umdasch eine komplett neue Einkaufswelt gebaut. „Wir werden dieses Konzept bei allen neuen Filialen einsetzen", erklärt der Geschäftsführer von Sport Sperk, Hans-Jörg Thomae (45).

Zur Eröffnung des Münchner Ladens im neuen Look wurde erstmals auch ein eigener Katalog auf den Markt gebracht. Wie andere Filialisten will Sperk damit im Print-Bereich Flagge zeigen, ohne allerdings darüber verkaufen zu wollen. Der 180-seitige Band ist vielmehr Kundenbindungs-Mittel, meint Thomae. In dem zweimal pro Jahr erscheinenden Magazin gibt es redaktionelle Schwerpunkte zu Trend- und Jahreszeit-Sportarten. Auch Interviews sind geplant und Firmen können sich darin präsentieren. Die lockere Mischung soll Lust auf Sport, Einkaufen und Besuch der Filialen machen. Das war auch das Bestreben bei der Neugestaltung der Münchner Filiale. Dort werden inhaltlich und thematisch eigenständige Präsentationsflächen angeboten. Der moderne und zeitgemäße Look des Geschäfts führt den Kunden angenehm durch den Laden und bietet eine schnelle und leichte Orientierung. Geplant ist, dass am 6. Oktober schon die 13. Filiale in den Schloß Arkaden in Heidenheim an den Start geht. Dort wird das neue Konzept der Sportwelten auf 1200 qm umgesetzt.

Warten muss noch das Thema E-Commerce. „Niemand wartet dort auf uns", meint Thomae. Allerdings werde man es im Auge behalten. Stattdessen geht die stationäre Expansion weiter. Für 2012 ist die Eröffnung einer zweiten Filiale in Koblenz geplant. Für den Herbst gleichen Jahres steht die Erweiterung des Hauses in Kassel bevor. Sport Sperk bevorzugt weiter Standorte in oder nahe Einkaufszentren. Vorrangig soll auf Flächen zwischen 1000 und 1500 qm investiert werden. npk

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Autor: Nicolas Kellner

Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 21 / 2011