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Sport Scheck: Aus alt wird neu

  • Reinhard Schymura
  • Montag | 07. Februar 2011  |  07:57 Uhr
München. „Das europaweit innovativste und sportlichste Einkaufserlebnis“, hat sich Sport Scheck laut Stefan Herzog, Sprecher der Geschäftsführung sowie für Einkauf, Marketing und Werbung verantwortlich, auf die Fahne geschrieben.

Und die wird ab Herbst 2013 in der Münchner Fußgängerzone in der Neuhauser Straße 19 – 21 über 10.000 qm und vier Stockwerken wehen: „Dieses Flagship-Stammhaus wird Geschichte schreiben“, prophezeit Herzog, wie einst das Gründungshaus in der Sendlinger Straße seit 1946. Dort platzt der Filialist auf 4500 qm aus allen Nähten.

Der Umzug an den neuen Standort, den die Schörghuber Unternehmensgruppe an der Stelle des ehemaligen Karstadt am Dom hochzieht, dem sogenannten Joseph-Pschorr-Haus, könnte aber auch für Wirbel mit den bisherigen Eigentümern des Gründungshauses sorgen: Dort sind die Besitzverhältnisse ebenso verschachtelt, wie das Gebäude selbst. Hauptbesitzer jedoch ist die Familie Scheck, die 1988 zunächst Teile des Unternehmens an die Otto Gruppe und 1991 die Firma komplett an die Hamburger verkaufte – ausgenommen der Immobilie. rs

Autor: Reinhard Schymura

Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 04 / 2011