Montag | 25. Februar 2013  |  10:43 Uhr

Schwieriges Jahr für Head Germany

Feldkirchen. Rainer Schramm, Geschäftsführer von Head Germany, blickt auf ein schwieriges Jahr 2012 zurück:

Der Gesamtumsatz rutschte von 39,5 auf 36,2 Mio. EUR ab. Vor allem beim Wintersport, der rund die Hälfte zum Umsatz beiträgt, musste Head Einbußen von 16% hinnehmen. Damit verloren die Feldkirchner mehr als der Markt, der laut Schramm bei Ski zwischen zehn und 15% rückläufig war. Noch stärker sei der Snowboard-Markt mit fast 40% eingebrochen: Dabei musste Head Germany „überproportionale Umsatzeinbußen hinnehmen“. Als „nahezu zusammengebrochen“ bewertet Schramm den Helm-Markt, der „die letzten zwei Jahre um 50% einknickte“. Neben dem Überangebot von Markenprodukten (dem Reinverkauf in den Markt von rund 1,4 Millionen Helmen steht ein Verkaufsvolumen von höchstens 500.000 pro Jahr gegenüber) hätten zahlreiche Angebote von Niedrigpreis-Produkten der Discounter für das Dilemma gesorgt. Beim Absatz von Skischuhen kam Head mit einem blauen Auge (-5%) davon, nachdem laut Schramm der Markt schätzungsweise um 8% zurück ging. Im Sommersport (Anteil: 27%) konnte Head Germany um 2,6% wachsen: Während Sportswear unverändert lief, schlug der Racket-Verkauf um 3% stärker auf. Auch Tauchen (Anteil: 19%) kam mit der Marke Mares auf ein Umsatzplus von fast 5%. Optimistisch stimmen Schramm die Auftragseingänge im neuen Jahr: Bis Ende Januar gewannen Skischuhe (über 50%), Skibindungen (knapp 40%), Sportswear (fast 14%) und Tennisschläger (6%). rs

Autor: Bernd Gutewort

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 05 / 2013