Freitag | 24. Februar 2012  |  11:53 Uhr

Puma ist trotz Rekordumsatz mit EMEA und eigenem Retail unzufrieden

Herzogenaurach. Mit über 3 Mrd. EUR (Vorjahr: 2,7) legte Puma 2011 im Umsatz rekordmäßig um 11,2% zu. Noch stärker kletterte der Konzerngewinn um 13,8% auf 230,1 Mio. EUR.

Die Region EMEA erwirtschaftete mit 1,312 Mrd. EUR (+7,4%) zwar wie gewohnt den Löwenanteil, musste aber trotz Umsatzzuwachs mit einem Anteil von 43,6% (Vorjahr: 45,1%) am Puma-Gesamtumsatz Einbußen hinnehmen. Ebenso verhielt es sich mit den eigenen Einzelhandelsumsätzen: Diese erhöhten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 45 Mio. auf insgesamt 515 Mio. EUR. Bezogen auf den Anteil am Gesamt-umsatz kamen sie jedoch nur auf 17,1% (Vorjahr: 17,4%). Im Rahmen des Wachstumsplans, der bis 2015 einen Umsatz von rund 4 Mrd. EUR vorsieht, strebt Puma weiterhin einen Anteil mit den eigenen Geschäften von 20% am Gesamtumsatz an. Für das laufende Geschäftsjahr geht Franz Koch, CEO der Puma SE, also trotz Sportjahres 2012 (Olympiade und Fußball-EM) vorsichtig „von einem Umsatzwachstum im oberen einstelligen Bereich aus“. Dabei soll sich der Konzerngewinn im mittleren einstelligen Bereich verbessern. rs

Autor: Reinhard Schymura

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 05 / 2012