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Polak holt sich Lizenz von Head-Trendschuhen

  • Nicolas Kellner
  • Mittwoch | 02. Februar 2011  |  06:46 Uhr
Hohenlinden. Branchenprofi Josef Polak zieht sich nach den Outdoor-Schuhen von Head jetzt auch die neuen Lifestyle-Schuhe der Marke an.

Soeben wurde der Lizenzvertrag für Osteuropa, Deutschland und Österreich unterschrieben. In den einzelnen Ländern soll der Vertrieb über Distributeure laufen. „Wir werden voraussichtlich mit den jeweiligen Anbietern von Head-Produkten in den Ländern zusammenarbeiten“, erklärt Polak. In Österreich wird Michael Ortmann, derzeit noch als Schuh-Einkäufer bei Intersport Österreich in Diensten, neue Vertriebsstrukturen für die Head-Life-style-Range aufbauen. „Ortmann stößt ab Mai zu uns“, verrät Polak. Ob von Deutschland aus auch die Schweiz betreut wird, ist derzeit noch offen.

Die gleichnamige Agentur von Josef Polak agiert vom bayerischen Hohenlinden und von einem Büro in Prag aus. Polak ist ein langjähriger und erfahrener Ost-Europa-Experte und baute dort unter anderem die Geschäfte für Romika auf und aus. Nach der Pleite des Trierer Schuhherstellers 2004 erwarb er die Head-Lizenz für den Osteuropa-Vertrieb von Outdoor-Schuhen. Mittler­weile gehören auch die Türkei und Griechenland dazu. Polak verkaufte nach eigenen Angaben zuletzt über 560.000 Paar Head-Outdoor-Schuhe.

„Wir wollen die gleichen Spuren gehen wie der Vorgänger“, so Polak. Er übernahm die Lifestyle-Lizenz von TM Sports (Pirmasens, gehört zur Schweizer Astor Müller Gruppe), die auch die Marke Bugatti in Deutschland vertreibt. Das bedeutet, dass er die Lifestyle-Modelle auch weiter im Schuhhandel (z.B. Salamander, Görtz, Roland) führen wird, da sie dort bislang sehr erfolgreich gewesen seien. „Wir werden jetzt verstärkt aber auch den Sporthandel bedienen“, erklärt er. Dort hätten Marke und Schuhe eine ebenso große Berechtigung. Allerdings müsse es eine entsprechende Präsentation und Lifestyle-Abteilung geben. In Osteuropa soll ebenfalls mit den jeweiligen Head-Distributeuren zusammengearbeitet werden. npk

Autor: Nicolas Kellner

Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 03 / 2011