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Outlyne: Neuer CEO und Expansion

  • Ramona Fischer
  • Dienstag | 16. Februar 2010  |  09:48 Uhr
Landquart. Die junge Schweizer Bergsportmarke Outlyne startet mit einer Doppelspitze durch.

Neben Unternehmensgründer Rico Dürst tritt ab sofort Riccardo Pfenninger-Fabro als neuer CEO an. Hauptgesellschafter Dürst will sich verstärkt um die internationale Expansion kümmern. Erste Schritte sind eingeleitet. Erobert werden sollen jetzt auch die USA und Asien. In Europa kommen die Märkte Slowakei und Tschechien neu hinzu.

Pfenninger-Fabro (43) wird sich auf die Martkenpositionierung sowie die Produktwentwicklung konzentrieren und löst damit Katja Berlinger ab, die im Unternehmen andere Aufgaben übernimmt. Der neue CEO arbeitete zuletzt als CEO bei dem Schweizer Textilunternehmen Trudelm Group (Zürich), das auf Beschaffung von Stoffen, Garnen und Seide spezialisiert ist. Dort leitete Pfenninger-Fabro den Bereich Sourcing und Produktion in Asien. Zuvor war der Textilmanager bei Schiesser tätig und verantwortete den Aufbau neuer Absatzmärkte. Auch bei Outlyne will Pfenninger-Fabro die Marke ausbauen und „zu einem der führenden Wintersport- und Outdoor-Labels“ führen. „Vor allem unsere hochwertige und unverwechselbare Kollektion, unsere Leidenschaft für die Marke und unser exzellenter Kundenservice bieten uns beste Voraussetzungen, dieses Ziel zu erreichen“, ist sich der neue CEO sicher. Die guten Abverkäufe in der Schweiz, in Deutschland, Österreich und in Italien lieferten ein gutes Fundament.

Vier neue Partner

Erste internationale Wellen schlug die Schweizer Marke zuletzt auf der SIA-Snow-Show in Denver. „Wir wollen gemeinsam mit unseren Geschäftspartnern die Outlyne-Erfolgsgeschichte weiter schreiben. Dabei liegen uns die Partnerschaften mit unseren Händlern besonders am Herzen“, erklärt Rico Dürst. Zur Ispo wurden die neuen Vertriebspartnerschaften geknüpft: In den USA tritt ab sofort die Sales Guys Inc. (Colorado) an, für Outlyne in Südkorea tritt Pilz International Ltd. (Seoul) an. Für die Expansion Richtung Osteuropa (Tschechien, Slowakei) arbeitet die Schweizer Marke mit dem länderübergreifenden Partner Sport und Freizeit spol.s.r.o. in Bratislava und in Budweis zusammen. rf

Autor: Ramona Fischer

Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 03 / 2010