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Ortovox und Mammut begraben das Kriegsbeil

  • Markus Huber
  • Freitag | 14. Januar 2011  |  10:26 Uhr
Taufkirchen/Seon. Die außergerichtliche Einigung, die von den Mitbewerbern Mammut und Ortovox in ihrem Streit um das deutsche Patent DE 10 2004 027314 bereits im Herbst angestrebt wurde (SFH Ausgabe 26, S.9), kam kurz vor Weihnachten unter Dach und Fach.

Bereits im Oktober hatte ein Düsseldorfer Gericht festgestellt, dass die in Mammuts LVS-Gerät Pulse Barryvox eingesetzte Kompassfunktion eine Patentverletzung gegenüber dem Gerät S1 von Ortovox darstellte. Mammut musste daraufhin den Verkauf seines Produktes in Deutschland stoppen. Die Schweizer waren von einer parallelen Produktentwicklung ausgegangen, das Gericht gab dagegen Ortovox Recht, dass diese Annahme nicht dem Verlauf der Patentanmeldungen entsprochen habe.

Die Konkurrenten einigten sich nun darauf, dass die Mammut Sports Group die weltweite und unbefristete Lizenz zur Nutzung des deutschen Patents und der damit verbundenen Rechte erwirbt. Im Gegenzug verzichtet Ortovox auf Schadenersatz. Das Pulse Barryvox darf damit in der bisherigen Firmware 3.0 wieder in Deutschland verkauft werden. mh

Autor: Markus Huber

Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 01 / 2011