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Österreich: Sinkende Paarzahlen und steigende Preise

  • Selma Özakin
  • Donnerstag | 27. März 2014  |  13:19 Uhr
Wien. Laut Sportfachhandels-Panel Österreich der NPD Group sind die Umsätze mit Sportfreizeitschuhen im 1. Halbjahr 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,9% von rund 6,99 Mrd. EUR auf EUR 6,37 Mrd. EUR gesunken.

Betrachtet man die Stückzahlen, so betrug das Minus 14,4%: Wurden im 1. Halbjahr 2012 noch 117.446 Paar verkauft, so waren es im 1. Halbjahr 2013 nur mehr 100.569 Paar. Die Konsumenten kauften zwar weniger Sportfreizeitschuhe im Sportfachhandel, aber sie gaben mehr dafür aus: Der Durchschnittspreis stieg um 6,4% von 59,56 EUR im 1. Halbjahr 2012 auf 63,34 EUR im 1. Halbjahr 2013.

Den stärksten Umsatzrückgang verzeichnen Herrenschuhe mit einem Minus von 11,5%. Im Damensegment beträgt der Rückgang lediglich 2,1%. Ein bemerkenswertes Wachstum ist hingegen bei den Kinderschuhen zu verzeichnen, die ein Volumen von 7,1% repräsentieren und im 1. Halbjahr 2013 um 7,9% zugelegt haben. Wie Katharina Edenhofer, Account Manager bei der NPD Group, betont, decke der österreichische Sportfachhandel nur etwa 25% des Sportfreizeitschuhmarktes ab. Hauptabsatzkanal sei der Schuhfachhandel. su

Autor: Selma Özakin

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 7 / 2014