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Ösfa: Starker Auftritt, schwächerer Besuch

  • Hildegard Suntinger
  • Donnerstag | 10. März 2011  |  14:33 Uhr
Salzburg. Der Winter ist für die österreichischen Sporthändler bislang ganz gut gelaufen – besonders das Weihnachtsgeschäft war erfreulich.

Dementsprechend positiv war die Stimmung auf der Ösfa in der letzten Woche (27. 2. bis 1. 3. 2011) in der Brandboxx Salzburg. Das Angebot umfasste 130 temporäre Aussteller und 70 Fixmieter. Weniger erfreulich war die gesunkene Besucherzahl: Waren es im Februar 2010 noch 5350 Gäste, so kam man in diesem Winter nur noch auf 4200. Brandboxx-Leiter Thomas Lüftenegger analysiert das Problem und sieht einen möglichen Grund im frühen Orderschluss bei in Fernost produzierenden Unternehmen. Eine Vorverlegung des Ösfa-Termins wird diskutiert.

Ein Messe-Highlight war die Podiumsdiskussion „Wintersport 2020: Wohin geht die Reise?“ am Montag, dem zweiten Messetag. In ihren Zukunftsentwürfen betonten die Teilnehmer – Experten aus Industrie, Tourismus und Sport-Fachhandel – die Wichtigkeit

eines innovativen Marketings. Über das Business as usual hinaus wurden erlebnisorientierte Konzepte angeregt, wie etwa Zielgruppen-adäquate Themenparks. Vermehrt wurde auch eine Forcierung des Winterfitness-Gedankens thematisiert – und die Vermittlung des Schnee-Erlebnisses abseits der Pisten. Das Potential in Europa sei zumindest theoretisch riesig, denn 95% der Europäer seien (noch) nicht Wintersportler. Zum Auftakt der Ösfa wurde übrigens die Speed Hiking-Organisation (SHO) gegründet. SHO steht für Information, Qualität und Forschung. Vorsitzender ist Prof. Dr. Erwin Gollner. Ein erstes Event soll im Mai in Wien stattfinden. su

Autor: Hildegard Suntinger

Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 05 / 2011