Donnerstag | 20. Februar 2014  |  11:27 Uhr

Nikwax hält nix von PFC

Wadhurst. Nikwax hat sich als Hersteller von Imprägniermitteln einen Namen gemacht.

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Nick Brown, der Gründer von Nikwax, will beweisen, dass leistungsstarke Funktionalität von Outdoorbekleidung nicht von PFC-Technologien abhängig ist.

Jetzt bietet die britische Pflegemittelmarke den Outdoor-Herstellern eine Technologie an, die schon in der Produktion PFC-freie Imprägnierung ermöglicht, und stellte auf der Ispo in München zwei neue Komponenten für Bekleidung vor: Nikwax Hydrophobic Down, die derzeit in Daunenprodukten von Rab verwendet wird, sowie das wasserfeste System Nikwax Analogy, mittels dessen die Bekleidung von Páramo konstruiert wird.

Beide Technologien sind völlig PFC-frei. Eine mit Nikwax Hydrophobic Down ausgerüstete Daune sei laut Nikwax wasserabweisender als eine unbehandelte Daune, die bei feuchtem Wetter schnell ihre Füllkraft und auch ihre wärmenden Eigenschaften verliert. Die Nikwax Hydrophobic Daune kann laut Hersteller selbst bei durchnässtem Obermaterial ihre Isoliereigenschaft noch bewahren. Nikwax Analogy hingegen imitiert die Art und Weise, wie Säugetiere mit Fell warm und trocken bleiben, jedoch ohne das Gewicht bzw. die Masse derartiger Felle zu haben und funktioniert auf Basis der Direktio­nalität: Feuchtigkeit wird vom Körper wegtransportiert, aber nicht nur als Kondensation in flüssiger Form, sondern auch als Wasserdampf (Schweiß). Nikwax Analogy leite laut Nikwax Kondensation wesentlich besser ab als Membrantechnologien. eh

Autor: Bernd Gutewort

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