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MTS geht mit Streetsurfing an den Neustart

  • Reinhard Schymura
  • Mittwoch | 10. Juli 2013  |  15:51 Uhr
Wolfratshausen. Die MTS Sportartikel Vertriebs GmbH übernimmt ab sofort die Vermarktung von Streetsurfing in Deutschland und der Schweiz.

Angeboten werden 12 Waveboards sowie Wave-Scooter, Long- und Skateboards (erhältlich ab Mitte September). Street Surfing LLC (Irvine/Kalifornien) vermarktete die Waveboards ab 2004 in den USA und wurde im Februar 2012 von dem Private-Equity-Unternehmen Arenal Capital (New York) übernommen. Seither befindet sich der Sitz von Streetsurf Worldwide in London, wo für die Produktentwicklung Nuno von Seca verantwortlich ist. Global Sales Manager ist Rui Abreu, der von Lissabon aus die Marke steuert. In Deutschland kamen die Waveboards erstmals 2007 auf den Markt.

Nach der Insolvenz der deutschen Vertriebsfirma Streetsurfing Germany

(Düsseldorf) in 2012 startet MTS jetzt neu durch. „Die Situation ist vergleichbar mit anderen Bereichen wie Inline-Skates oder Nordic Walking“, erklärt MTS-Geschäftsführer Sebastian Frey und sagt weiter: „Nach dem Boom folgte auch bei den Waveboards ein gefühlter Absturz auf ein normales und gesundes Niveau, das dem Sport-Fachhandel auch weiterhin Möglichkeiten für gute Verkäufe bietet. Frey sieht zudem zahlreiche Synergien mit anderen MTS-Marken wie Schildkröt oder Speedminton. rs

Waveboarden
Waveboarden ist wie Surfen: Durch die Kombination von zwei über Torsionsstangen verbundene, bewegliche Decks und zwei jeweils bis 360 Grad drehbare Rollen, bekommt der Sportler durch wellenartige Bewegungen den nötigen Vorwärtsschwung. Das klappt nicht nur auf der Straße, sondern auch im Skatepark.

Autor: Reinhard Schymura

Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 13 / 2013