Mittwoch | 04. Dezember 2013  |  01:37 Uhr

Marktforscher rechnen für 2014 mit mehr Kaufkraft

Bruchsal. Die deutschen Verbraucher dürften im nächsten Jahr mehr Geld für Konsumausgaben zur Verfügung haben. Nominal sollen das - so die Marktforscher von GfK-Tochter GeoMarketing - nominal 2,85% bzw 586 EUR pro Kopf sein.

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Vielleicht bekommt auch Reischmann in Ravensburg im nächsten Jahr von der höheren Kaufkraft der Bundesbürger etwas ab. Baden-Württemberg gehört in jedem Fall zu den Top3-Bundesländern mit den höchsten freien Mitteln für Konsumausgaben.

Real liegt dieser Wert natürlich niedriger: Bei einer angenommenen Inflationsrate von 1,7% bliebe dann noch ein effektives Plus von 1,1% hängen. Insgesamt taxiert GeoMarketing das für Konsum bereitstehende Geld auf eine Höhe von 1,7 Bio. EUR. Das entspricht pro Kopf einem Betrag von 21.179 EUR.

Wie immer ist dieses Geld natürlich ungleich verteilt: Auf den Spitzenpositionen sind die üblichen Verdächtigen Hamburg, Bayern und Baden-Württemberg versammelt. Dem durchschnittlichen Hamburger stehen dabei 23.469 EUR zum Konsumieren zur Verfügung.

Auf den unteren Rängen rangieren einmal mehr die neuen Bundesländer. Am wenigsten stehen die Zeichen auf Kaufrausch bei den Sachsen-Anhaltinern, die es pro Kopf nur auf 17.336 EUR bringen. mh

Autor: Markus Huber

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 21-22 / 2013