Donnerstag | 20. Dezember 2012  |  13:48 Uhr

Lidl kommt in der Schweiz sportlich aus der Puste

Weinfelden. Auf der Piste und im Fitnessstudio hat sich der deutsche Discounter verabschiedet und alle Sportartikel aus dem Programm genommen.

Während Lidl in Deutschland derzeit massiv mit Winterartikeln (Bekleidung, Brillen, Accessoires) und Ganzjahres-Sport wirbt, gehen die Eidgenossen leer aus. Lidl (88 Filialen), seit 2009 in der Schweiz, hatte anfänglich ebenfalls Sportartikel angeboten, jetzt wird alles in den Filialausbau gesteckt. Denn da rennt der Discounter seinem deutschen Wettbewerber Aldi (140 Filialen in der Schweiz) hinterher. Aldi ärgert weiter den Schweizer Fachhandel mit einem umfangreichen Angebot von Wintersport-Bekleidung zu Dumpingpreisen. Auch Manor-Tochter Athleticum (25 Filialen) bewirbt mit Tiefstpreisen Skihelme, Brillen und Bekleidung (Eigenmarke K-Tec, Alpina, Giro, Burton, Salomon) und Migros-Tochter SportXX (55 Filialen) bietet hauptsächlich Marken-Ski mit über 30% Rabatt an. npk

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 24 / 2012