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Lidl: Aderlass und Filialstagnation

  • Nicolas Kellner
  • Freitag | 01. Juli 2011  |  13:26 Uhr
Weinfelden. Der deutsche Discounter Lidl, der immer wieder auch im Sport- und Outdoor-Sektor wildert, verliert offenbar an Schwung in der Schweiz.

Wie Marktkenner berichten, verließen gleich mehrere leitende Angestellte aus der Expansions- und Logistikabteilung das Unternehmen. Einige wechselten zum Mitbewerber Migros. Derzeit ­stag­niert die Filialzahl von Lidl Schweiz (Geschäftsführer: Andreas Pohl) bei 65 Häusern. Zuletzt wurden in der Südschweiz vier Läden eröffnet. Ein bereits fertiggebauter Standort in Thusis sollte längst bezogen sein, steht jedoch noch leer. Lidl (gehört zur deutschen Schwarz-Gruppe, Umsatz 2010/2011: 60 Mrd. EUR) ist seit 2009 auch in der Schweiz präsent. Noch im Frühjahr war lauthals verkündet worden, dass bis Ende des Jahres bis zu 25 neue ­Stand­orte bezogen werden sollen. Lidl setzt weltweit 42 Mrd. EUR um und unterhält rund 9000 Filialen (davon 3330 in Deutschland). npk

Autor: Nicolas Kellner

Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 14 / 2011