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Leki streicht Lekisport

  • Markus Huber
  • Donnerstag | 16. Dezember 2010  |  09:20 Uhr
Kirchheim/Teck. Der Stockspezialist wird seine Nebenmarke Lekisport nicht mehr weiterführen, zum Jahresende ist Schluss.

Die Entscheidung ist nach Unternehmensangaben der Tatsache geschuldet, dass Lekisport in den letzten Jahren nur noch eine gewisse Relevanz in der Schweiz, in Südtirol und Süddeutschland hatte.

Den After-Sale-Service für Lekisport übernimmt die Leki-Zentrale in Kirchheim sowie die angeschlossenen

Distributeure in den maßgeblichen Ländern. In der Schweiz, wo Lekisport noch verhältnismäßig stark war, stellt Vertreiber Sportco per Neujahr die Arbeit am Stock ein und übergibt alles, was es noch zu tun gibt, an Leki-Repräsentant Lowa.

Damit ist das Kapitel Lekisport definitiv zugeschlagen. Seinerzeit übernahm Leki die kleinere Brand Lekisport, um Diskussionen über Markenrechte endgültig zu beenden. Der Übernahme gingen jahrelange Rechtsstreitigkeiten zwischen Leki-Chef Klaus Lenhart und seinem Bruder Rainer voraus, der die Marke Lekisport steuerte. mh

Autor: Markus Huber

Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 28 / 2010