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Katadyn pumpt kräftig Wasser in die eigene Kasse

  • Bernd Gutewort
  • Freitag | 12. August 2011  |  06:50 Uhr
Wallisellen. Katadyn, der Weltmarktführer für portable Wasseraufbereitungs-Lösungen, konnte im vergangenen Jahr kräftig zulegen.

Insgesamt spielten die Marken Katadyn, Trek’n Eat (Outdoor-Nahrung) und Optimus (Kocher aus Schweden) einen Umsatz von 44,3 Mio. CHF (42,1 Mio. EUR) ein. Das entspricht einem Plus von 15,8%. Der operative Gewinn konnte von 6,1 (5,8) auf 7,8 Mio. CHF (7,4 Mio. EUR) gesteigert werden. Das satte Plus kam aber nicht allein von guten Geschäften mit Outdoor-Artikeln (vor allem in den USA), sondern auch vom verstärkten Engagement im industriellen Bereich sowie mit Militär und anderen öffentlichen Aufträgen. Vor zwei Jahren übernahmen die Schweizer eine Mehrheit an dem Unternehmen, das jetzt Katadyn Industrial Water Treatment heißt und sich der Wasseraufbereitung von Industrie-Unternehmen und Gemeinden widmet. Gleichzeitig sank das Geschäft als OEM-Anbieter für Drittfirmen. Die Tochterfirmen in den USA, Deutschland, Singapur, Frankreich und Schweden lagen im Plus; deren Umsätze können aber nicht lupenrein dargestellt werden, da das Unternehmen in Schweizer Franken abrechnet. Wie für viele eidgenössische Unternehmen stellt der Höhenflug der eigenen Währung gegenüber dem Euro und anderen Zahlungsmitteln momentan die größte Herausforderung dar. Dessen ungeachtet baut Katadyn auf die Schweiz als Produktions-Standort: Im Großraum Zürich sollen bis zum nächsten Jahr mit neuen, modernen Anlagen die Herstellungsfläche nahezu verdoppelt werden. mh

Autor: Bernd Gutewort

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 19 / 2011