Montag | 25. Februar 2013  |  10:03 Uhr

Karstadt legt endlich Geschäftsbericht vor

Essen. Es ist vollbracht: Der Essener Waren- und Sporthaus-Konzern hat vor wenigen Tagen seinen Geschäftsbericht für das Berichtsjahr 2010/11 (30. September) vorgelegt.

{c||0}Die Einordnung der Ergebnisse fällt aus zweierlei Gründen schwer: Das Vorjahr bestand aufgrund des Insolvenzverfahrens aus nur einem Monat. Dennoch hat sich das Management bemüht, den Vergleich zu den vorangegangenen zwölf Monaten herzustellen. Zudem wurde das Unternehmen in drei Einzelfirmen für 86 Warenhäuser, 28 Sporthäuser sowie die drei Premium-Tempel in Berlin (KaDeWe), Hamburg (Alsterhaus) und München (Oberpollinger) aufgeteilt. Der Gesamtumsatz schrumpfte 2010/11 von 3,33 auf 3,23 Mrd. EUR. Der Sportbereich musste ebenfalls geringfügig Umsatz abgeben. Dieser bleibt aber unverändert ein dickes Pfund in der deutschen Sporthandels-Landschaft. Insgesamt erwirtschaftete das Traditionsunternehmen einen Fehlbetrag von 20,8 Mio. EUR, der angesichts der Aufwendungen für die Insolvenz des Jahres 2009 noch überschaubar ist. S. 2, 8 und 64

Oberpollinger, München

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Autor: Selma Özakin

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 05 / 2013