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Intersport wächst dank Wetter und Osteuropa

  • Hildegard Suntinger
  • Dienstag | 19. April 2011  |  08:56 Uhr
Wels. Intersport Österreich meldet in ihrem Halbjahresbericht (für Ende Februar) erneut Wachstum. Die Umsätze konnten im Vorjahresvergleich um 6% gesteigert werden. Umsatzzahlen gibt das Unternehmen allerdings aus Wettbewerbsgründen nicht bekannt. Die Steigerung ist qualitativ, die Zahl der österreichischen Standorte blieb in diesem Zeitraum konstant bei 284.

Das höchste Wachstum konnte in den Segmenten Langlauf (+25%) und ­Tourenski (+20%) verzeichnet werden, Snow Alpin blieb mit +5% hinter den ­Erwartungen zurück. Snowboard verbuchte einen schmerzlichen Rückgang von 5%. Im Erlebnisbereich Sommer ­liegen die Segmente Outdoor (+28%), Sun & Water (+22%) und Running (+21%) vorne.

Intersport beauftragte erneut das Marktforschungs-Institut Regioplan mit einer Studie, die Marktvolumen sowie -anteile ausweist. Das aktuelle Volumen liegt bei 2,32 Mrd. EUR. Der österreichische Sportartikel-Markt erreichte 2010 ein nominelles Wachstum von 5,2%. In die Berechnung von Regioplan fließen auch branchenfremde Kanäle ein. Auf den Sport-Fachhandel fallen 70% des Jahresvolumens. Der Intersport-Gruppe (inklusive dem Lizenznehmer Intersport Eybl) weist das ­Institut für 2010 eine Umsatz-

steigerung von 6,8% zu. Dem steht ein Flächenwachstum von 5,4% gegen­über. Der Marktanteil der marktführenden Gruppe wuchs somit von 37,3% in 2009 auf 37,7% in 2010.

Mit den osteuropäischen Märkten ­Slowakei, Ungarn und Tschechien ­umfasst die Intersport-Gruppe insgesamt 356 Sport-Fachgeschäfte. Die Zahl der Standorte erhöhte sich in der ers­ten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres um drei. In Ungarn gab es einen Neuzugang in Erd und brachte die ­Gesamtzahl der dortigen Händler auf 17. In der Slowakei kam je ein Händler in den Städten Dolny Kubin und Horny Smokovec dazu, was die Mitgliederzahl auf 21 steigerte. Am tschechischen Markt gab es mit 34 Mitgliedern keine Veränderung. Überdurchschnittliches Umsatzwachstum zeigte die Slowakei mit einem Plus von 42%. Vergleichsweise wuchs Ungarn um 29% und Tschechien um 8%. su

Autor: Hildegard Suntinger

Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 09 / 2011