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Icebreaker will in vier Jahren verdoppeln

  • Markus Huber
  • Freitag | 29. Juli 2011  |  06:14 Uhr
München. Auf der OutDoor sorgte Icebreaker mit gehörnten Schafsmännern und appetitlichen Blondinen für Aufsehen, konzentriert sich aber hin und wieder auch auf das Kerngeschäft mit Merino-Produkten: Im Gespräch mit sportFACHHANDEL blickte Gründer und Inhaber Jeremy Moon auf die jüngste Vergangenheit und auf die Zukunft zugleich.

Im letzten Jahr setzte Icebreaker weltweit 120 Mio. USD um, nachdem die „Kiwis“ im Vorjahr bei 100 Mio. USD angekommen waren. Für das laufende Jahr erwartet Moon 150 Mio. USD in der Kasse, wobei Europa mit etwa 50% den Löwenanteil ausmacht; den Rest teilen sich Nordamerika und Austra-

lien/Neuseeland ebenbürtig. Trotz der bereits schon erreichten Stärke in Europa sieht der „oberste Schafhüter“ momentan mehr Wachstums-Potenziale in der Alten Welt, nachdem das Tempo in Amerika ein wenig nachgelassen hat – nicht zuletzt wegen der Wirtschaftskrise. Insgesamt geht Moon von einer Verdopplung der Umsätze innerhalb der nächsten vier Jahre aus. Dazu sollen das verstärkte Engagement im Wintersport, die Ausweitung der Kollektionen auf Running und Bikewear sowie der mögliche Einstieg ins Asien-Geschäft binnen zwei oder drei Jahren beitragen. mh

Autor: Markus Huber

Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 17 / 2011