Donnerstag | 07. März 2013  |  11:33 Uhr

Hervis verliert Umsatz und Fischer als Lieferant

Salzburg/Wals. Hervis schließt das Geschäftsjahr 2012 (per 31. Dezember) mit einem Minus von 2% ab. Der Umsatz sank von 450 Mio. EUR in 2011 auf 441 Mio. EUR in 2012.

{c|{c||0}|0}Dem Ergebnis steht die Eröffnung von drei neuen Filialen gegenüber. Paukenschlag war die erste Filiale in Deutschland am Standort Garmisch-Partenkirchen (SFH Ausgabe 23/2012, S. 11), bei dem die preisaggressive Kette genauso wie in Österreich mit einer „Tiefstpreisgarantie“ für Furore sorgte. Doch das hat jetzt ein Nachspiel: Fischer wird Hervis nicht mehr beliefern. Ein Grund: Jüngst wurden Alpinski des oberösterreichischen Sportausrüsters inklusive der Bindung für nur rund 99 EUR verschleudert (unter dem EK-Preis). Laut Firmenbericht konnte Hervis am Heimmarkt ein leichtes Plus erwirtschaften. Das Minus sei auf die anhaltend schwierige Marktsituation in Ungarn, Slowenien und Kroatien zurückzuführen. Die 100%ige Tochter der Spar Österreich betreibt in sieben Ländern (Österreich, Deutschland, Tschechien, Slowenien, Kroatien, Ungarn, Rumänien) 173 Standorte, davon 97 im Ausland und 76 im Inland. Für Hervis ist es das zweite Minus in Folge: 2011 schloss der Filialist mit einem Minus von 3% bei einem Flächen-Wachstum von 10.000 qm ab. su

Autor: Selma Özakin

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 06 / 2013