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Hervis: das zweite Jahr in Folge im Umsatzminus

  • Hildegard Suntinger
  • Dienstag | 18. März 2014  |  17:45 Uhr
Salzburg/Wals. Hervis Sports, 100%-ige Tochter der Spar WarenhandelsgesmbH, meldet für das Geschäftsjahr 2013 einen Gesamtumsatz von EUR 424 Mio. Das bedeutet einen Umsatzrückgang von 3,4%. Schon 2012 musste der Preismarktführer ein Minus von 2% hinnehmen.
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Regenwetter im österreichischen Sporthandel: Auch im letzten Jahr musste Hervis (hier die Filiale in Kitzbühel) ein Umsatzminus verbuchen.

Zuwächse konnten 2013 lediglich in den Ländern Ungarn und Rumänien erzielt werden. Der Rückgang insgesamt wird mit Standortbereinigungen sowie dem außergewöhnlich milden Winterbeginn begründet.

Hervis betreibt in sieben Ländern 179 Standorte. 2013 wuchs die Zahl der Filialen von 173 auf 179, wobei die Situation im südosteuropäischen Ausland mit 97 Filialen insgesamt konstant blieb und lediglich am Heimmarkt Österreich sechs neue Stores dazukamen. Gleichzeitig sank die Gesamtverkaufsfläche geringfügig um 283 qm auf 179.766 qm. Die Zahl der Mitarbeiter wurde um 122 auf 2831 reduziert.

2013 war von einer Offensive im Online- bzw. Multichannel-Sektor geprägt. Außerdem hat der Preismarktführer 2013 in Österreich erstmals ausländische Konkurrenz bekommen: Im Frühjahr 2013 trat Sports Direct International als Mehrheitseigentümer der Sport Eybl & Sports Experts AG in den Markt ein. su

Autor: Hildegard Suntinger

Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 7 / 2014