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Head Germany drückt auf die Tube

  • Reinhard Schymura
  • Mittwoch | 02. Februar 2011  |  06:27 Uhr
München. Head Germany verschärft bereits im vierten Jahr in Folge das Tempo und erzielte im Geschäftsjahr 2010 einen Gesamtumsatz von knapp 40 (Vorjahr: 39) Mio. EUR.

Damit gelang es Geschäftsführer Rainer Schramm, die vergangenen widrigen Zeiten mit schlechten Wetterbedingungen und schwierigen Wirtschaftsbedingungen gut zu meistern, und wieder näher an die Spitzenergebnisse von 2005 mit rund 42 Mio. und 2006 mit rund 43,7 Mio. EUR heranzukommen. Denn nach dem totalen Winterausfall kam Head Germany 2007 nur mit 34 Mio. EUR um die Umsatzrunde.

Mit einem Plus von 15% in der Menge und einer Steigerung von 20% im Wert (Dank 5% höherem Durchschnittspreis) fuhren Alpinski in Deutschland wieder an Topposition. Mit einem geschätzten Markt-anteil von über 20% lagen die alpinen Bretter von Head besser im Verkaufsrennen als die von Atomic, der zweit plazierten Marke. Weltweit konnte Head den Skiverkauf von 435.000 auf insgesamt 470.000 Paar aufstocken. Bezogen auf ein geschätztes Marktvolumen von rund 3,2 Millionen Paar sicherte sich Head damit einen Marktanteil von rund 15%.

Auch bei Skischuhen konnte Head in Deutschland seine Position um 7% in Menge und Wert zwar ausbauen, aber für die Nummer Eins reicht das noch nicht, um Salomon vom Thron zu stoßen. Der weltweite Verkauf kam auf rund 530.000 Paar.

Die Snowboard-Division (Bretter, Bindungen, Schuhe) wuchs um erfreuliche 15%. Abstriche musste Head dagegen bei Protektoren machen, wobei auch lediglich rund 35.000 (Vorjahr: 55.000) Helme verkauft wurden. rs

Autor: Reinhard Schymura

Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 03 / 2011