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Golfino schlägt stark ab und betritt das Green in Asien

  • Markus Huber
  • Dienstag | 19. April 2011  |  07:12 Uhr
Glinde. Golfino, Europas führender Spezialist für Golfbekleidung, konnte im letzten Geschäftsjahr (Ende September 2010) seinen konsolidierten Umsatz um 2 auf 31 Mio. EUR anheben.

Dabei lag die Exportquote mit steigender Tendenz bereits bei über 50%. In Sachen Wachstum bereiteten besonders Süd­europa und Fernost dem norddeutschen Anbieter große Freude. Nach Volumen bleiben aber der deutschsprachige Raum und Großbritannien die bedeutendsten Absatzmärkte.Nach Unternehmensangaben befindet sich Golfino derzeit in einer Testphase, was den asiatischen Raum anbelangt. Über einen Importeur erwirtschaftet die Marke nach Einzelhandels-Umsätzen bereits etwa 2 Mio. EUR in Südkorea. Über den Eintritt in andere asiatische Märkte wird derzeit intensiv nachgedacht. Während der Golfbekleider in Amerika nicht präsent ist, bleibt der Kernmarkt Europa, wo man in 19 Ländern verkauft, unter anderem durch Tochtergesellschaften in Portugal, Spanien und Großbritannien. Für Europa schätzt die Marke ihren Marktanteil auf circa 8%. Golfino unterhält ein ausgeklügeltes Handelskonzept, das aus einem Mix von eigenen Geschäften, Großhandel und Flächen in Fachgeschäften besteht, die vom Hersteller selbst bewirtschaftet werden. Derzeit betreibt Golfino in zehn Ländern 30 eigene Läden, darunter auch Factory Outlets. Hinzu kommen 500 Shop-in-Shops, die von 8 qm bis zur ausgewachsenen Flaggschiff-Fläche von 60 qm reichen. Sowohl der Groß- als auch der eigene Einzelhandel wuchsen im abgelaufenen Geschäftsjahr ziemlich genau auf dem gleichen Niveau einstellig. mh

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Autor: Markus Huber

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 09 / 2011