Montag | 23. September 2013  |  13:21 Uhr

Fitness-Studios in Österreich: mehr Mitglieder, gleicher Umsatz

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Wien. Die Mitgliederzahlen in österreichischen Fitness-Studios sind 2012 im Vorjahresvergleich um 4,8% auf 489.000 gestiegen. Der Gesamtumsatz hingegen stagniert bei 217 Mio. EUR – und das zum vierten Mal in Folge, wie der Branchenradar »Fitnesscenter in Österreich 2013« berichtet.

Auch die Zahl der Standorte hat sich gegenüber 2011 erhöht, und zwar um 4,2% auf 501 Studios. Das Wachstum wird primär von ausländischen Ketten getragen: Deren Marktanteil liegt derzeit bei 41%. Die Ursache für den stagnierenden Umsatz sieht das erhebende Institut Kreutzer, Fischer & Partner, Wien, in einem zunehmenden Preiswettbewerb.

Der Umsatz pro Mitglied ist zuletzt um 4% gesunken. Besonders heftig zeigt sich der Wettbewerb im Sektor Multifunktions-Studios, der im abgelaufenen Kalenderjahr 2012 nicht nur 5% Umsatz pro Mitglied verlor, sondern auch einen generellen Umsatzrückgang von 3,2% hinnehmen musste.

Gleichzeitig klafft in diesem Sektor die Schere zwischen Discount- und Premium-Segment immer weiter auseinander. Das zeigt der Jahresumsatz pro Mitglied, der zwischen 182 EUR und 1393 EUR variiert. Im Trend liegen indessen Zielgruppen-orientierte Studios – allen voran Kraftstudios (+14%) und spezielle Damenstudios (+13%). Bereits jedes vierte Mitglied trainiert in einer spezialisierten Fitness-Einrichtung. su

Autor: Hildegard Suntinger

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 18 / 2013