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Fink Schuhe + Sport wird nicht alle Filialen retten können

  • Markus Huber
  • Mittwoch | 26. März 2014  |  17:02 Uhr
Wiesbaden. Die seit Mitte Januar insolvente Handelsgruppe Fink Schuhe + Sport verkauft ihr Filialnetz scheibchenweise. Wie es zuletzt hieß, dürfte das Überleben von 25 der 54 Filialen gesichert sein.
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Investition in Zeiten der Insolvenz: Am Wittwoch öffnete Fink auf 200 qm einen Kinderschuhladen im Frankfurter Main-Taunus-Zentrum - nach eigenen Angaben das größte Spezialgeschäft seiner Art in Deutschland.

23 Geschäfte gehen an die Merkur Shoe Group, eine Kooperative im Schuh-Einzelhandel, zu der unter anderem auch die Salamander-Läden gehören. Zwei weitere Shops dürften an einen weiteren Investor gehen, der namentlich nicht genannt wurde.

Medienberichten zufolge, soll aber für mindestens 13 Filialen definitiv das Aus kommen. Für die insgesamt 650 Mitarbeiter soll es eine Transfergesellschaft geben, die teilweise die Löhne weiterzahlt und den Angestellten bei der Jobsuche helfen soll. Der Insolvenzantrag im Januar war erforderlich geworden, nachdem Fink zunehmend Probleme bekommen hatte, sich mit den Banken über die weitere Finanzierung zu einigen. mh

Autor: Markus Huber

Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 7 / 2014