Mittwoch | 02. Februar 2011  |  06:47 Uhr

Erbacher steigt wieder ins alpine Business ein

Speikern. Die schwäbische Skimarke Erbacher kommt wieder auf die Piste: Obwohl zuletzt Rosi Mittermeier und Christian Neureuther die Traditionsski des 1900 in Erbach bei Ulm gegründeten Unternehmens noch in Schwung bringen wollten, war es lange Jahre ruhig geworden um die Marke und Gerd Mayer (Bad Ditzenbach), dem Rechteinhaber der Erbacher Ski + Tennis AG.

Von ihm hat sich Andreas Kramer, Geschäftsführer und Mitinhaber von Kramer Elastics (Speikern bei Nürnberg), die Lizenz für den Bereich Wintersport-Hartware gesichert. Der fränkische Hersteller macht sich seit 1993 vor allem als Skateboard- Produzent einen europaweiten Namen. Gemeinsam wollen sie ihr Know-how ausspielen und hochwertige Ski und Snowboards vermarkten. Vor allem bei den Gleitbrettern soll ein von Kramer Elastics entwickeltes Weltpatent groß für Furore sorgen. Topqualität wird aber auch bei den alpinen Latten versprochen, die mit Ausnahme der Einsteiger-Modelle alle über einen Sandwich-Holzkern verfügen.

Für den Vertrieb in Deutschland, Österreich und der Schweiz wurde Michael Menzel (Distribution & Consulting, München) auserkoren. Der ist in unserer Branche bestens bekannt: Im Ski-Business war „Mike“ zum Beispiel für die Rossignol-Tochter Dynastar sowie danach für die Amer-Sport-Marken Dynamic und Volant im Verkaufsrennen. Anschließend übernahm der 57-Jährige für die italienische Marke Vist (Platten, Bindungen, Bekleidung und Ski) als Generalagent die Verantwortung in Deutschland, wo er auch weiterhin für das gesamte Produktpaket zuständig bleibt. Aber auch im Sommergeschäft ist Mike aktiv: So locht er unter anderem für den italienischen Golfschneider Par 72 als Agent in Deutschland und Österreich ein. rs

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Autor: Reinhard Schymura

Autor: Reinhard Schymura

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 03 / 2011