Donnerstag | 01. Juli 2010  |  07:57 Uhr

Distanzhandel blüht

Wien. Vier Millionen Österreicher haben in den ­vergangenen zwölf Monaten im Distanzhandel eingekauft und dabei 5 Mrd. EUR ausgegeben.

Bis dato haben außerdem 73% bzw. 5,1 Millionen aller Österreicher zumindest einmal im Versand- und Internethandel oder via Teleshopping eingekauft. Dies ergab eine Studie des Handelsverbands Wien. Somit entfielen 9% der einzelhandelsrelevanten Ausgaben des Landes auf den Distanzhandel. 1,3 Mrd. EUR wurden für Bekleidung/Textilien ausgegeben. Katalog dient als Info-Quelle Das Internet dominiert – hier zeigen sich allerdings deutliche Altersunterschiede. Die aktivsten Kunden sind die 15- bis 29-Jährigen, die hauptsächlich im Internet kaufen. Trotzdem bleibt der Katalog unverzichtbar. Besonders Frauen schätzen ihn als Informationsmedium vor anschließendem Online-Kauf. Im stationären Ladengeschäft wird hingegen deutlich weniger oft nach Informationen gesucht. Priorität in der Kaufentscheidung hat ein einfacher und sicherer Kauf. So rangieren deutliche Hinweise auf Zahlung, Datenschutz sowie Umtausch- und Rückgaberechte vor Kriterien wie Produktauswahl und -verfügbarkeit sowie Preisvorteile. 67% der ­Käufer bezahlen übrigens per Überweisung und rund 22% per Kreditkarte. Weniger wichtig für die Konsumenten ist auch die Lokalität des Anbieters. Die höchsten Ausgaben tätigen die 30- bis 39-Jährigen. Im Durchschnitt geben sie 1750 EUR pro Jahr aus. Der durchschnittliche Distanzhandelskunde ­lässt 1250 EUR in die virtuellen Kassen wandern. su

Autor: Bernd Gutewort

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 14 / 2010