Freitag | 26. Juli 2013  |  10:53 Uhr

Dakine kehrt nach Amerika zurück

Burleigh Heads/Queensland. Der australischen Billabong International Limited, seit längerem in finanzieller Schielflage, gab soeben ein Konsortium, angeführt von der privaten Investmentfirma Altamont Capital Partners (Palo Alto/CA), eine Finanzspritze von 325 Mio. AUD (228 Mio. EUR).

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Die Altamont, gehörte neben der VF Corporation zu den letzten Bietern, die ursprünglich die Surf-Australier ganz übernehmen wollten. Nun sicherten sich die Kalifornier bei ihrer Investment-Gelegenheit zumindest vollständig die Marke Dakine für 70 Mio. AUD (48,6 Mio. EUR). Als Billabong, 1973 an der Gold Coast von Gordon und Rena Merchant gegründet, noch in Geld schwamm (100 Mio. EUR Netto-Gewinn bei 700 Mio. EUR Umsatz in 2007), wurde eine Vielzahl von Marken übernommen: Von Zipper (2001), Element (2002), Kustom (2004), Nixon (2006) und zuletzt Dakine (2008).

Für Dakine, 1976 in Hawaii von Rob Kaplan gegründet, mit Headquarter in Hood River/Oregon, ließ Billabong seinerzeit insgesamt über 130 Mio. USD springen. Damit kam der amerikanische Surf-Sportler (Bags, Outerwear, Accessoires) in australische Hände. Jetzt sind wieder die Amerikaner am Zug. rs

Autor: Bernd Gutewort

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