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Bundeskartellamt schaut den großen Sportmarken auf die Finger

  • Bernd Gutewort
  • Freitag | 29. Juni 2012  |  08:51 Uhr
Herzogenaurach. Das Bundeskartellamt leitete kürzlich ein Verfahren gegen Sportausrüster Asics ein, der sich gegen Preisdrücker und Image-Schädiger wehrt, speziell im E-Commerce.

Der Wettbewerbsbehörde liegen diesbezüglich auch Beschwerden gegenüber Adidas und Reebok vor, die ab 1. Juli (mit einer Übergangsphase bis Ende 2012) mit entsprechenden Richtlinien europaweit allen Händlern verbieten, dass ihre Produkte über offene Internet-Plattformen wie Amazon oder eBay verkauft werden. Damit soll sichergestellt werden, „dass die Darstellung von Adidas und Reebok im Sportartikel-Umfeld immer in optimaler Weise erfolgt“, so Unternehmenssprecherin Katja Schreiber. Bezüglich des Bundeskartellamts erklärt sie, „wir haben keine Anfragen von der Behörde selbst vorliegen“. Nike könnte der nächste Sportausrüster sein, den das Kartellamt unter die Lupe nimmt. Auch der US-Anbieter erwägt dem Vernehmen nach, Maßnahmen gegen solche Händler zu ergreifen. rs

Autor: Bernd Gutewort

Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 12 / 2012