• sportFACHHANDEL – Das Insider-Magazin mit News · Fakten · Hintergründen

Blizzard meldet sich mit schwarzen Zahlen zurück

  • Hildegard Suntinger
  • Donnerstag | 10. März 2011  |  14:36 Uhr
Mittersill. Nach zwei Jahrzehnten ist Blizzard zurück in der Gewinnzone –auch wenn der Profit noch unter 1 Mio. EUR liegt.

Aber das aktuelle Umsatzwachstum lässt auf weitere Steigerungen hoffen: Im Vergleich zu 2009 schwollen die Erlöse im vergangenen Jahr (per 31.12.) um 30% auf etwa 40 Mio. EUR an. Das Management setzte eine Reihe von Maßnahmen an, um den Turnaround zu schaffen. Letztendlich waren es aber die Innovationen im High-End-Segment, die den Erfolg auslös-ten: Mit dem Modell Full Suspension wurde 2010 erstmals die VK-Marke von 1000 EUR erreicht. Gleichzeitig wurden die Preisklassen unter 250 EUR gestrichen. Dadurch konnte der Durchschnittspreis innerhalb von vier Jahren um 50% erhöht werden. Blizzard ist seit 2007 im Besitz der Tecnica-Gruppe. Zuletzt produzierte das Unternehmen 390.000 Paar Ski. Davon fielen 45% auf die Marke Blizzard, 45% auf die Schwestermarke Nordica und 10% auf OEM. Wirtschaftlichen Spielraum liefert das Zweitwerk im ukraninischen Chop, wo Einsteiger- und Kinderski gebaut werden. Die wichtigsten Absatzmärkte sind Österreich, USA, Italien, Deutschland und die Schweiz. Die Innovationen steigerten den mengenmäßigen Absatz in den USA seit 2007 um das Fünffache, den Umsatz auf das Siebenfache. Der größte Markt ist nach wie vor Österreich, wo aktuell 35.000 Paar Ski abgesetzt werden. In der laufenden Saison rechnet der Skihersteller am Heimmarkt mit einem Plus von 10%. su

Autor: Hildegard Suntinger

Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 05 / 2011