Donnerstag | 16. August 2012  |  11:21 Uhr

Bei Adidas drückt nur Reebok auf die Hochstimmung

Herzogenaurach. Der Konzern-Gesamtumsatz der Adidas AG stieg im ersten Halbjahr 2012 auf rund 7,34 Mrd. EUR (+16%), wobei der Gewinn mit einem Plus von 30% auf 455 Mio. EUR sogar doppelt so stark zulegte.

Die Zahl der eigenen Geschäfte kletterte in den ersten sechs Monaten von 2401 auf 2436 Shops und toppte diese Zuwachsrate noch mit einem Plus von 35%. Dabei summierten sich die eigenen Retail-Umsätze auf insgesamt 1,54 Mrd. EUR (+23%). Erfreuliche Marken-Umsätze erzielten Adidas mit 5,53 Mrd. EUR (+18,5%), Taylor-Made Adidas Golf mit 788 Mio. EUR (+38,3%), Rockport mit 127 Mio. EUR (+12,3%) und CCM-Hockey mit 102 Mio. EUR (+31,8%). Lediglich Reebok schwächelte mit 787 Mio. EUR (-12,9%).

Dank der großen Nachfrage nach olympischen Lizenzprodukten nahm der Umsatz der Marke Adidas in Großbritannien währungsbereinigt um 24% zu. Grund genug für Vorstands-Chef Herbert Hainer die gute Partnerschaft von Adidas mit dem Deutschen Olympischen Sportbund um vier Jahre zu verlängern, um in Sotschi 2014 und in Rio de Janeiro 2016 Flagge zu zeigen. rs

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 16 / 2012