Donnerstag | 20. Dezember 2012  |  13:52 Uhr

ASMAS sieht wieder ­bessere Zeiten kommen

Bern. Nach zwei mageren Jahren glaubt der Schweizer Sporthändler-Verband ASMAS wieder an einen Aufschwung.

Man habe einen überraschend guten Saisonstart in diesem Winter hingelegt, berichtet ASMAS-Chef Claude Benoit. Im vierten Quartal rechne man daher mit einem Umsatzplus von 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahres-Zeitraum. 2011 war der Umsatz in der Schweiz mit Winter- und Sommersport um über 11 Prozent auf rund 2 Mrd. CHF eingebrochen (1,66 Mrd. EUR). Per Jahresende prognostiziert der Händlerverband nur noch ein geringes Minus. Für die beiden nächsten Jahre sehen die ASMAS-Experten dagegen einen stetigen Aufschwung voraus, so dass man 2015 wieder von einem Gesamtumsatz von rund 2,2 Mrd. CHF ausgehen könne. Die Hoffnung schöpft sich vor allem daraus, dass Schweizer Händler wieder konkurrenzfähig würden, meint Benoit. Mit tieferen Preisen für Ski, aber auch Sportausrüstung insgesamt, könne der Einkaufstourismus gestoppt werden. Man sei heute kaum noch teurer als Sportgeschäfte in den umliegenden Ländern. In dieser Saison sollen bis zu 300.000 Paar Ski (2009/2010: 313.000 Paar Ski) in der Schweiz verkauft werden. Die Zahl der verkauften Snowboards soll mit gut 43.000 Einheiten (2009/2010: knapp 55.000 Stück) jedenfalls nicht weiter fallen. In der Rekordsaison zur Jahrtausendwende wurden allerdings über 100.000 Boards verkauft. Dagegen steigt der Mietanteil weiter: Derzeit würde fast jedes vierte Wintersport-Gerät (Ski/Snowboard) gemietet. npk

Autor: Bernd Gutewort

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 24 / 2012